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Klinisches Risikomanagement gewinnt an Bedeutung

Am 23. Januar 2014 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die „grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement“ um die Bereiche Risikomanagement und Fehlermeldesysteme erweitert. Mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 16.04.2014 wurden diese Regelungen verbindlich.

Die neue DIN EN ISO 9001:2015 wird für September 2015 erwartet und weist in die gleiche Richtung. Sie wird weitergehende Forderungen an einen risikobasierten Managementansatz enthalten.

Einzelne Maßnahmen in Richtung eines klinischen Risikomanagements finden sich in vielen Einrichtungen, sei es die präoperative Checkliste, die Auswertung von Schadensfällen oder die Einführung eines CIRS.

Aus unserer Auditpraxis wissen wir, dass der Entwicklungsstand des klinischen Risikomanagements je nach Organisation sehr unterschiedlich sein kann. Es besteht ein hoher Informationsbedarf bei den verantwortlichen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen, wie über Einzelmaßnahmen hinaus ein schlankes aber effektives Risikomanagement aufgebaut werden kann.

Wie können wir Sie dabei unterstützen?

Schulungen zum Risikomanagement

Seit März 2014 bieten wir ein zweitägiges Seminar zum klinischen Risikomanagement an. Das Seminar findet ca. 4x/Jahr statt, mit sehr guten Rückmeldungen unserer Teilnehmer.

In dem Seminar möchten wir Ihnen das Rüstzeug für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines klinischen Risikomanagements praxisorientiert vermitteln. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen aus stationären, ambulanten und rehabilitativen Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Weitere Informationen / Anmeldeformular


Risikoanalysen

Im Rahmen von Workshops und Begehungen vor Ort identifizieren, analysieren und bewerten wir mit Ihnen gemeinsam wesentliche Risiken Ihrer Organisation.

Grundlage hierfür sind die einschlägigen behördlichen und gesetzlichen Regelungen sowie Vorgaben z.B. der WHO und des Aktionsbündnis Patientensicherheit - APS.

Bereiche mit hohem Risiko, wie z.B. die Herstellung von Zytostatika, Hämotherapie, Sterilgutversorgungsabteilung, Hygiene oder der Umgang mit Medizinprodukten werden hierbei genauso berücksichtigt, wie die Anforderungen an ein systematisches Risikomanagementsystem nach dem G-BA Beschluss und der „Risikomanagement-Norm“ ONR 49000ff.

Nutzen Sie unsere Kompetenz!



Audits zum klinischen Risikomanagement


Audits zu Ihrem klinischen Risikomanagement sollen Ihnen eine Rückmeldung darüber geben, inwieweit festgelegte Regelungen in die Praxis umgesetzt und wesentliche Anforderungen an ein klinisches Risikomanagement erfüllt sind.

Alle unsere eingesetzten Auditoren sind ausgebildete Risikomanager mit fundierten praktischen Erfahrungen.

Der Umfang des Risikoaudits wird vorab mit Ihnen festgelegt. Wichtige Bereiche könnten z.B. sein: Reife Ihres Risikomanagementsystems, Erfüllung der Anforderungen des Aktionsbündnis Patientensicherheit - APS, der Qualitätsdimension Patientensicherheit, Umgang mit typischen Risiken, Aufbereitung von Medizinprodukten (ZSVA), Hämotherapie, Zubereitung von Zytostatika, Hygiene, Umgang mit Medizintechnik, usw.

In individuell mit Ihnen abgestimmten Risikoaudits untersuchen wir systematisch die Umsetzung der zugrundeliegenden Anforderungen und geben Ihnen eine differenzierte Rückmeldung über mögliche Verbesserungspotenziale.

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